Allergiecheck

Allergietest Baby: Ist dein Kind allergiegefährdet?

Allergietest durchführen

Teste in Sekunden das Allergie-Risiko deines Babys. Wähle bei jeder dieser vier Fragen die passende Antwort aus und klicke auf „Jetzt testen“, dann erfährst du direkt das Ergebnis.

Mit diesem Test kannst du in nur 2 Minuten das Allergierisiko deines Kindes checken.

Die ersten Monate mit Baby sind voller neuer Eindrücke – und manchmal auch voller Fragezeichen. Besonders wenn es um mögliche Allergien geht, wünschen sich Eltern vor allem eines: Sicherheit.

Unser Allergie Test hilft dir dabei, die Signale deines Babys besser zu verstehen und mögliche Allergierisiken frühzeitig einzuordnen. Schnell und intuitiv mit nur wenigen Klicks.

So bekommst du mehr Klarheit – und dein Baby mehr Wohlbefinden.

Warum ein Allergietest für dein Baby sinnvoll sein kann

Allergien bei Babys sind häufiger, als viele denken: Laut KiGGS-Studie des Robert Koch Instituts sind 40,8 % der Kinder auf mindestens ein Allergen sensibilisiert – 13,2 % haben Neurodermitis, 10,7 % Heuschnupfen und 4,7 % Asthma.i  Besonders wenn Mutter, Vater oder Geschwister von Allergien betroffen sind, ist das Risiko für das Baby erhöht – man spricht dann von einer familiären Vorbelastung oder atopischen Diathese. Laut aktueller Forschung steigt das Allergierisiko eines Kindes deutlich, wenn ein oder beide Elternteile von Allergien betroffen sind – bei mehreren betroffenen Verwandten ersten Grades sogar auf mehr als das Dreifache.ii

Dann ist ein Allergietest beim Baby sinnvoll

Ein Allergietest beim Baby kann sinnvoll sein, wenn ...

  • du oder dein Partner Allergien habt,
  • dein Baby Symptome zeigt, die auf eine Allergie hindeuten könnten (z. B. Hautausschlag, häufiges Spucken, Bauchbeschwerden),
  • du wissen möchtest, ob eine Allergie – etwa gegen Kuhmilcheiweiß – der Auslöser für die Beschwerden deines Kindes ist.

Unser Allergie-Tipp:

Sprich möglichst frühzeitig mit deiner Hebamme und deinem Kinderarzt oder deiner Kinderärztin über das Thema Allergien & Allergievorbeugung

Meine Allergie, deine Allergie?​​

Allergie-Prävention von Anfang an

Aktuelle Studien zeigen: Eine gezielte Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit kann das Allergierisiko beim Baby senken. Auch die frühzeitige Einführung von Beikost – also potenziell allergieauslösender Lebensmittel wie Erdnüsse oder Hühnerei – wird laut aktuellen Leitlinien als schützend eingestuft.

Familie mit Baby

Weitere hilfreiche Tools für dein Baby

Von der Entwicklung bis zur Ernährung: Unsere kostenlosen Tools begleiten dich durch alle Phasen – von der Schwangerschaft bis zum Kleinkindalter.

Welche Allergien kommen bei Babys am häufigsten vor?

Nicht jede Überempfindlichkeit ist gleich. Bei Babys und Kleinkindern unterscheidet man verschiedene Allergie-Typen:

Allergie-TypHäufige AuslöserTypische Symptome
NahrungsmittelallergieKuhmilcheiweiß, Hühnerei, Erdnüsse, WeizenHautausschlag, Bauchschmerzen, Erbrechen
InhalationsallergiePollen (Heuschnupfen), Hausstaubmilben, Katzen- und HundehaareNiesen, Schnupfen, tränende Augen
KontaktallergieNickel, Parfüm, ReinigungsmittelRötungen, Juckreiz, Bläschen auf der Haut
Atopische ErkrankungenNeurodermitis, allergisches AsthmaChronisch trockene, juckende Haut; Atemprobleme

Tipp: Mehr über Symptome, Ursachen und Vorbeugung erfährst du in unserem Artikel Allergien beim Baby

Baby mit gestrickter Kuhmütze – Illustration zum Thema Kuhmilchallergie beim Baby

Kuhmilchallergie: Die häufigste Allergie im ersten Lebensjahr

Die Kuhmilcheiweißallergie ist eine der verbreitetsten Nahrungsmittelallergien bei Babys. Sie tritt meist im ersten Lebenshalbjahr auf – oft schon beim Beginn der Flaschenfütterung. Ein gezielter Allergietest auf Kuhmilch beim Baby kann hier schnell Klarheit bringen.

Auch in der Stillzeit kann eine Kuhmilchunverträglichkeit eine Rolle spielen: Manche Babys reagieren auf Kuhmilchproteine, die über die Muttermilch übertragen werden. In diesem Fall kann ein Allergietest in der Stillzeit sinnvoll sein, um die Ursache der Beschwerden zu klären.

Kann eine Allergie auch wieder verschwinden?

Bei Babys und Kleinkindern ist das tatsächlich möglich – vor allem bei Nahrungsmittelallergien. Die Kuhmilcheiweißallergie etwa verschwindet bei vielen Kindern bis zum dritten oder fünften Lebensjahr von selbst. Ähnliches gilt häufig für die Hühnereiallergie. Erdnussallergien hingegen bleiben öfter dauerhaft bestehen.

Bei Inhalationsallergien wie Heuschnupfen oder Hausstaubmilbenallergie ist eine spontane Rückbildung seltener. Hier besteht zudem das Risiko eines sogenannten Etagenwechsels: Eine Allergie, die zunächst als Neurodermitis beginnt, kann sich im Laufe der Zeit zu Heuschnupfen oder allergischem Asthma weiterentwickeln. Frühzeitige Diagnose und ärztliche Begleitung sind deshalb wichtig – auch wenn die Beschwerden zwischenzeitlich nachlassen.

Untersuchung beim Kinderarzt | Babyservice

Wie wird ein Allergietest bei Babys durchgeführt?

Es gibt verschiedene Methoden, um bei einem Baby einen Allergietest durchzuführen. Welche am besten geeignet ist, hängt vom Alter des Kindes, den vermuteten Allergenen und dem klinischen Bild ab. Eine Untersuchung auf allergische Erkrankungen ist standardmäßig auch Teil der U-Untersuchungen für Kleinkinder.

Fragebogen / Anamnese 

Der erste Schritt ist immer eine ausführliche Befragung: Welche Symptome zeigt das Baby? Gibt es Allergien in der Familie? Wann treten die Beschwerden auf? Unser Online-Allergietest basiert auf diesem Prinzip.

Pricktest (Hauttest) 

Beim Pricktest werden kleine Mengen verschiedener Allergene auf die Haut aufgetragen und leicht eingeritzt. Nach ca. 15–20 Minuten zeigt sich, ob eine Reaktion stattgefunden hat. Der Pricktest ist die am häufigsten eingesetzte Methode beim Allergietest beim Baby.

Bluttest (spezifisches IgE) 

Beim Allergietest mit Blutabnahme wird eine Blutprobe auf spezifische Antikörper (IgE) gegen bestimmte Allergene untersucht. Er ist besonders dann sinnvoll, wenn Hautveränderungen – z. B. bei Neurodermitis – einen Pricktest erschweren.

Stuhltest 

Für bestimmte Fragestellungen, vor allem bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten, kann auch eine Stuhlprobe analysiert werden.

Provokationstest 

Der Provokationstest gilt als „Goldstandard" bei Nahrungsmittelallergien: Das verdächtige Allergen wird unter ärztlicher Aufsicht kontrolliert verabreicht. Er wird nur eingesetzt, wenn andere Tests keine eindeutigen Ergebnisse liefern.

Pflastertest (Epikutantest) 

Der Pflastertest wird bei Verdacht auf Kontaktallergien eingesetzt: Allergene werden auf Pflaster aufgetragen und für 48 Stunden auf der Haut belassen.

Eliminationsdiät 

Bei Verdacht auf eine Nahrungsmittelallergie – besonders auf Kuhmilcheiweiß – kann eine Eliminationsdiät helfen: Das verdächtige Lebensmittel wird für einige Wochen aus dem Speiseplan gestrichen. Verbessern sich die Symptome, erhärtet sich der Verdacht.

Älteres Kind füttert Baby im Hochstuhl mit Brei – Beikost und Eliminationsdiät bei Babys

Ab wann kann man ein Baby auf Allergien testen?

Es gibt kein Mindestalter. Erste Symptome treten oft schon im ersten Lebensjahr auf – manchmal bereits in den ersten Wochen nach der Geburt. Wenn dein Baby Anzeichen einer Allergie zeigt, solltest du unabhängig vom Alter deinen Kinderarzt aufsuchen.

Häufige Symptome, die auf eine Allergie hindeuten können:

  • Hautausschlag oder anhaltende Rötungen (z. B. Neurodermitis)
  • Chronisch verstopfte Nase oder häufiges Niesen
  • Verdauungsprobleme: Blähungen, Bauchschmerzen, ungewöhnlicher Stuhlgang
  • Häufiges Spucken oder Erbrechen
  • Gerötete, tränende oder geschwollene Augen
  • Anhaltende Unruhe oder vermindertes Wohlbefinden ohne klare Ursache

Wichtig: Viele dieser Symptome können auch andere Ursachen haben (z. B. Erkältung, Zahnen, Koliken). Nur ein Arzt kann eine sichere Diagnose stellen.

Zum Kinderarzt oder zum Allergologen?

Für einen ersten Allergietest beim Baby ist der Kinderarzt die richtige Anlaufstelle. Bei komplizierteren Fällen – z. B. bei Verdacht auf Neurodermitis oder mehrere Allergien gleichzeitig – kann eine Überweisung zu einem Kinderallergologen sinnvoll sein.

Tabelle: Welcher Allergie-Test in welchem Alter sinnvoll ist

AlterMögliche Testmethoden
Baby 0–5 MonateAnamnese, Bluttest (IgE)
Baby 6 MonateBluttest, erste Beobachtungen, Anamnese
Baby 8 Monate – 1 JahrPricktest gut durchführbar
Ab 1 JahrAlle Methoden möglich

Was kostet ein Allergietest beim Baby?

Bei medizinischer Notwendigkeit werden die Kosten für einen Allergietest beim Baby in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Bei privat veranlassten Tests oder IGeL-Leistungen können Eigenkosten entstehen – frag hierzu direkt bei deinem Kinderarzt nach. Unser Online-Allergietest auf dieser Seite ist selbstverständlich kostenlos.

Frau hat Baby auf dem Schoß

Mehr Tipps zu Allergien und Babygesundheit?

Registriere dich kostenfrei im BEBA Family Club und erhalte persönliche Ratgeber, Expertentipps und exklusive Inhalte – genau auf dich und dein Baby abgestimmt.

Häufige Fragen zum Allergietest

Wie erkenne ich eine Allergie bei meinem Baby?

Typische Anzeichen einer Allergie beim Baby sind anhaltender Hautausschlag oder gerötete, trockene Haut, häufiges Spucken oder Erbrechen nach dem Trinken, Blähungen und Bauchschmerzen, chronisch verstopfte Nase oder Niesen sowie tränende oder geschwollene Augen. Wichtig: Viele dieser Symptome können auch andere Ursachen haben, zum Beispiel Zahnen, Koliken oder eine Erkältung. Nur ein Kinderarzt kann eine sichere Diagnose stellen.

Kann man in der Stillzeit einen Allergietest machen?

Ja. Wenn du vermutest, dass dein Baby auf etwas in deiner Ernährungreagiert, kann ein Allergietest in der Stillzeit helfen, die Ursache zu klären. Kuhmilchproteine können über die Muttermilch übertragen werden und beim Baby Beschwerden wie Hautausschlag, Bauchschmerzen oder häufiges Spucken auslösen – auch wenn du ausschließlich stillst. In diesem Fall ist ein gezielter Allergietest auf Kuhmilch beim Baby sinnvoll. Sprich das mit deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt ab.

Was ist der Unterschied zwischen Pricktest und Bluttest beim Baby?

Beim Pricktest werden kleine Mengen verschiedener Allergene auf die Haut aufgetragen und leicht eingeritzt. Nach etwa 15 bis 20 Minuten ist sichtbar, ob eine Reaktion stattgefunden hat. Der Test ist schnell und erlaubt es, viele Allergene gleichzeitig zu prüfen. Er ist ab etwa dem 6. Lebensmonat geeignet, jedoch nicht bei entzündeter oder stark veränderter Haut.

Beim Bluttest wird eine Blutprobe im Labor auf spezifische Antikörper untersucht. Das Ergebnis liegt nach einigen Tagen vor. Der Bluttest funktioniert in jedem Alter und auch dann, wenn die Haut des Babys durch Neurodermitis verändert ist. Oft werden beide Methoden kombiniert. Dein Kinderarzt entscheidet, welche Methode für dein Baby am besten geeignet ist.

Was tun, wenn mein Baby allergiegefährdet ist?

Ein erhöhtes Risiko bedeutet nicht, dass dein Baby automatisch eine Allergie entwickelt. Es gibt aber Maßnahmen, die du vorbeugend ergreifen kannst. Stille dein Baby wenn möglich ausschließlich für die ersten sechs Monate, da Muttermilch das Immunsystem stärkt. Führe Beikost und potenzielle Allergene wie Hühnerei oder Erdnüsse schrittweise ein – aktuellen Leitlinien zufolge schützt eine frühe Einführung eher, als dass sie schadet. Informiere deinen Kinderarzt über die familiäre Vorbelastung und lass dein Baby regelmäßig untersuchen. Vermeide Passivrauch, da er das Allergierisiko nachweislich erhöht.

Welche Lebensmittel lösen häufig Allergien bei Babys aus?

Die häufigsten Lebensmittelallergene bei Babys und Kleinkindern sind Kuhmilcheiweiß, Hühnerei, Erdnüsse, Weizen, Fisch und Schalenfrüchte wie Haselnüsse oder Walnüsse. Kuhmilcheiweiß ist dabei das häufigste Allergen im ersten Lebensjahr. Bei Verdacht auf eine Kuhmilchallergie ist ein gezielter Allergietest beim Baby sinnvoll.

Kann ich Allergien beim Baby vorbeugen?

Eine vollständige Vorbeugung ist nicht möglich, aber das Risiko lässt sich senken. Stille dein Baby wenn möglich, da Muttermilch das Immunsystem nachweislich stärkt. Führe potenzielle Allergene bei der Beikost schrittweise ein, anstatt sie zu meiden. Vermeide Rauchen in der Schwangerschaft und nach der Geburt. Auch ein gewisses Maß an Umweltkontakt kann das Immunsystem stärken. Sprich mit deinem Kinderarzt, wenn du dir unsicher bist.

Ist ein Allergietest beim Baby schmerzhaft?

Der häufig eingesetzte Pricktest ist für Babys meist gut verträglich. Es kann ein kurzes, leichtes Kribbeln entstehen, vergleichbar mit einem sanften Kratzen. Eine Blutabnahme kann für kleine Kinder unangenehmer sein, ist aber in der Regel schnell vorbei. Dein Kinderarzt erklärt dir vorab genau, was dein Baby bei welchem Test erwartet.

Quellen:

[1] Bergmann K-C, Heinrich J, Niemann H. (2016). Current status of allergy prevalence in Germany: Position paper of the Environmental Medicine Commission of the Robert Koch Institute. Allergo J Int. 25:6–10. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4792334/

[2] Ortiz R A, Barnes K C. (2015). Genetics of Allergic Diseases. Immunol Allergy Clin North Am. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4415518/

[3] Lisiecka M Z. (2025). Impact of Maternal Diet During Pregnancy on Allergic Predisposition in Offspring: Immune Programming Mechanisms. J Mother Child. 29(1):175–186. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12582150/

[4] AWMF. (Version 4, Stand 07.12.2026). S2k-Leitlinie Allergieprävention (Register-Nr. 061-016). https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/061-016

Unsere Produkte

Frontansicht_BEBA_2 BEBA_Dose_Mama_und_Baby
6-12 Monate
5
4.9 (167) *

BEBA 2 Folgemilch

Bei normalen Ernährungsbedürfnissen deines Babys nach dem 6. Monat, wenn angemessene Beikost gegeben wird.​

Entdecken
Nestlé BEBA Expert HA Babynahrungs-Verpackung in Gelb und Lila.
6-12 Monate
5
4.7 (93) *

BEBA EXPERT HA 2

Als hydrolysierte Anschlussnahrung auf die besonderen Ernährungsbedürfnisse deines Babys nach dem 6. Monat abgestimmt, wenn angemessene Beikost gegeben wird.​

Entdecken